Den Abschluss des Ingolstdter Jazzfestivals bildete dieses Jahr ein ganz besonderer Gast. Gewinner des Grammy fr das beste Vocal Jazz Album Gregory Porter. Der Mann war vor allem gekommen um sein neues Album Liquid Spirit vorzustellen. Er stieg hierbei gleich mit den groartigen Songs “Laura” und “Liquid Spirits” ein, ohne lange zu fackeln. Seine Stimme klingt dabei immer butterweich und einfach groartig. Dieser Mann lsst einem das Herz direkt in die Luft springen, wenn er anfngt sanfte Tne von sich zu geben. Gleichzeitig beweist er, wo er Jazz gelernt hat. Mit anderen Instrumentierungen, vielen Solos und dem Einsatz seiner Stimme als Instrument, wird immer wieder jeder Song variiert, ein wenig gejamt und Neues fr das Publikum eingebaut.

Obwohl keiner der Songs, den er an diesem Abend zum Besten gibt unbekannt ist, wird doch klar, das hier nicht einfach jemand sein Album herunter spielt. Der Song “Musical Genozide” geht in einer groen Jam auf, bei “No love dying” darf das Publikum mitsingen und einen Song performed er komplett unplugged. Die Stille im Raum, die nur von seiner Stimme durchbrochen wird, ist berwltigend. Ein sehr ergreifender und einfach schner Moment.

Ganz besonders zu erwhnen sind noch seine Musiker. Yosuke Sato (Saxophon) Chip Crawford (Piano) Aaron James (Bass) und Emanuel Harrold (Drums) sind einfach der Wahnsinn. Whrend man glaubt, dass Emanuel Harrold der coolste Typ der Welt sein muss, weil er so dick aber schick angezogen auf dem Schlagzeug hmmert, steht vor ihm Yosuke Sato und fackelt ein groartiges Solo nach dem anderen ab. Der Mann ist der Wahnsinn. Mir gefiel Aaron James am Bass am Besten. Ich habe tatschlich noch nie einen so guten Bassisten erlebt. Er kann den Bass in jeder Lage spielen und sein einziges Solo war herausragend. Chip Crawford glnzte mit Variationen von Popsongs und Musicals, die er immer wieder in den Auftakt von Songs einbaute. Auch groartig. Allen vier merkte man ihre lange Erfahrung und den Spa zusammen an.

Endlich gab es dann einmal wieder einen klassischen Konzert Schluss. Die Band spielte sich langsam aber sicher einer nach dem anderen nach drauen. Es endete mit einem faszinierenden Schlagzeugsolo und man sank noch einmal kurz zufrieden in den Sitz nach den langen langen stehenden Ovationen. Groartig