Das ein oder andere Mal ist diese Band ja bereits in mein Leben getreten. Kakkmaddafakka waren zum Beispiel, die erste Band, die ich interviewt habe. Die Band hat sich dank ihres ersten Konzerts bei mir in alle Playlists gespielt und ist ein groartiger, spannender, lustiger Live-Act. Die 7, 8 oder vielleicht auch 9 Jungs aus Norwegen geben auf der Bhne alles und haben dabei noch richtig viel Spa. Das ist auch das Erfolgskonzept der Band, sie haben einfach selbst Spa und nehmen das Publikum dabei ganz ungehemmt einfach mit.

Dieses Mal fand das Konzert in sehr groem Rahmen in der Muffathalle in Mnchen statt. So viele Gste habe ich bei Kakkmaddafakka noch nie erlebt. Im hinteren Bereich wirkt das Publikum noch durchschnittlich, doch kaum hat man sich nach vorn vorgearbeitet bemerkt man, das doch eher sehr sehr junge Frauen auf die Teenie-Lieblinge abgehen. Jeder Song ist von hunderten hellen Stimmen begleitet. Jedoch lsst sich bei so tanzbarer Musik nicht vermeiden, dass es in bestimmten Bereichen zu einem Tanz und Pogo Kreis kommt. Direkt vor Mr. Jones, der an seinem Keyboard wieder einmal alles gibt, geht es zum Ende des Konzerts direkt hei her.

Die Musik, die gespielt wird, wechselt dezent zwischen den beiden Alben. Die Tracklist scheint gut durchdacht, wie das gesamte Konzert. Axel darf in den Pausen zwischen den Tracks ein bisschen seinen Senf zu allem dazu geben und der Kakkmaddachoir wird fr Einlagen whrend der Tracks schon einmal nach vorn gebeten, um das Publikum anzuheizen. Bei Songs wie “Restless” oder “Forever Alone” ist das kaum notwendig. Gesprungen wird von ganz allein.

Am Ende des Konzerts legt Stian mit “Never Friends” noch einmal alle Frauen zu seinen Fen, bevor weiter gerockt werden darf. Als Abschlussnummer gibt es ein Medley ihrer Lieblingssong gefolgt von Tina Turner als Auslaufmusik. Sehr geil eine Auslaufmusik auf einem Konzert zu haben! Und nass geschwitzt, kaputt und frhlich darf man dann nach Hause gehen, und hoffen, dass der groe Norwegische Spazirkus bald wieder vorbei kommt.